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Thomas Strobl (*1960), Landesminister des Inneren, Digitalisierung und Migration, kommt auf Einladung des Vereins Brücke nach Osten

am 12. Juni 2019

nach Gmünd.

Er ist auch zuständig für die Pflege der Kultur der Deutschen im Osten Europas. Er wird aus seinem Arbeitsgebiet berichten, auch zum Jugendaustausch, was ja das Hauptanliegen des Vereins Brücke nach Osten ist.

Pflege der Geschichte und Kultur

Mit unseren Nachbarländern im Osten haben wir ein gemeinsames kulturelles Erbe. Im 20. Jahrhundert wurde diese Region Europas durch Flucht, Vertreibung und Umsiedlung tiefgreifend umgestaltet. 14 Millionen Deutsche waren davon betroffen. Kultur und Geschichte der Deutschen im Osten sind Teil unserer Identität. Es ist nach wie vor ein besonderes Anliegen des Landes, entsprechend dem gesetzlichen Auftrag des Bundesvertriebenengesetzes, diese Geschichte und Kultur im Bewusstsein der Bürger zu erhalten und ihr einen angemessenen Platz zu geben.

21 Februar 2019 : Hr. Rüdiger Freiherr von Fritsch

Der Botschafter in Moskau wird zum Thema „Rußland, Deutschland, Europa und deren Beziehungen sprechen.

„Rüdiger von Fritsch legte 1973 an der Internatsschule Schloss Salem sein Abitur ab und studierte in Erlangen und Bonn Geschichte und Germanistik. Während seines Studiums war er Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes. 1984 trat er in den Auswärtigen Dienst ein und war von 1986 bis 1989 als politischer Referent an der deutschen Botschaft in Warschau tätig, unter anderem mit der Aufgabe, den Kontakt zur damals illegalen Opposition zu halten. Von 1989 bis 1992 arbeitete er als Referent für Presse- und Kulturangelegenheiten an der deutschen Botschaft in Nairobi. Nach Verwendungen in der Zentrale des Auswärtigen Amtes (Pressereferat) und an der deutschen EU-Vertretung in Brüssel (1995–1999, deutsches Mitglied der Antici-Gruppe und Verhandlungen zur Vorbereitung der EU-Osterweiterung) leitete er von 1999 bis 2004 den Planungsstab des Bundespräsidenten. Von 2004 bis 2007 war von Fritsch Vizepräsident des Bundesnachrichtendienstes.

Von 2007 bis 2010 leitete er die Abteilung für Wirtschaft und nachhaltige Entwicklung des Auswärtigen Amtes und war Vertreter des deutschen Sherpas bei den G8-Verhandlungen. Von Juli 2010 bis März 2014 war er deutscher Botschafter in Warschau. [2] Sein dortiger Nachfolger wurde Rolf Wilhelm Nikel, der bisher Beauftragter der Bundesregierung für Fragen der Abrüstung und Rüstungskontrolle war.

Seitdem vertritt er Deutschland als Botschafter in Russland.“